Schwere, Elektricität und Magnetismus:151

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Potentialfunction einer nicht homogenen Kugel.

<section begin=t1 /> Vorlage:Idt2Setzt man dies in Gleichung (4) ein, so erhält man


Vorlage:MathForm1


und es gilt das obere oder das untere Zeichen, je nachdem r'2a2 positiv oder negativ ist.

Vorlage:Idt2Es fragt sich, welchen Werth V annimmt für r=a. Dies ist leicht vorauszusagen, wenn man daran denkt, dass der Punkt (r,θ,φ) auf der Polaraxe liegt (x=0,y=0,z=r). Für r=a rückt er also in den Pol der Kugeloberfläche, und für diesen ist θ=0 und φ beliebig. Es muss also dann V in den Werth übergehen, den f(θ,φ) für θ=0 annimmt, und dieser Werth muss von φ unabhängig sein. Wir wollen zeigen, dass das wirklich aus der Gleichung (6) sich ergibt.

Vorlage:Idt2Wir setzen zur Abkürzung


Vorlage:MathForm1


Dann ist F(θ) der Mittelwerth von allen den Werthen, welche die Function f(θ,φ) auf dem Parallelkreis von der Poldistanz aθ annimmt. Bei dieser abgekürzten Schreibweise geht die Gleichung (6) in folgende über:


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Betrachten wir zunächst das unbestimmte Integral, so gibt die Integration nach Theilen:


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Geht man also zu der Integration zwischen den vorgeschriebenen Grenzen 0 und π über, so findet sich<section end=t1 />