Schwere, Elektricität und Magnetismus:358

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Neunter Abschnitt. §. 107.

<section begin=t1 />


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und da drr absolute Zahlwerth von 2αcosγ kleiner als 1+α2 ist, so darf man auf der rechten Seite der letzten Gleichung den ersten Factor nach dem binomischen Lehrsatze entwickeln und jedes Glied der Reihe mit dem zweiten Factor ausmultipliciren. Dadurch ergibt sich


Vorlage:MathForm1


Hier hat man die Potenzen von (1+α2) mit negativen, gebrochenen Exponenten wieder nach dem binomischen Lehrsatze zu entwickeln und schliesslich nach ganzen Potenzen von α zu ordnen. Auf diesem Wege findet sich


Vorlage:MathForm1


und für jedes ganze n, das grösser als 0 ist:


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Hiernach dürfen wir die Coefficienten P0, P1, P2,  Pn,  in (2) und (3) als bekannte Functionen von cosγ ansehen.[1] Für r=a stimmen beide Entwicklungen überein. Werden die in (2) und (3) gewonnenen Reihen in die Gleichung (1) eingeführt, so ergibt sich

Vorlage:Idt2Vorlage:Idt2für einen Punkt im äusseren Raume (r>a):


Vorlage:MathForm1


<section end=t1 /> Vorlage:References

  1. *) Andere Entwicklungen für Pn findet man im 17. Bande von Crelle’s Journal in der Abhandlung von Dirichlet: Sur les séries dont le terme général dépend de deux angles et qui servent à exprimer des fonctions arbitraires entre des limites données. — Man vergleiche auch Heine, Handbuch der Kugelfunctionen. Berlin 1861. — Sidler, die Theorie der Kugelfunctionen. Bern 1861.