Schwere, Elektricität und Magnetismus:331

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Der erweiterte Satz von Lagrange.


<section begin=t1 />der ersten Potenz aufträten. Denn dadurch würde der zweite Bestandttheil von dDdt mit Gliedern behaftet sein, die von x,y,z frei wären. Man sieht also, dass in D die Grössen x,y,z mindestens in der zweiten Potenz enthalten sein müssen.

Vorlage:Idt2Am einfachsten nehmen wir für D eine homogene Function zweiten Grades von x,y,z, also


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Die Coefficienten AijFij sind Functionen der Coordinaten sämmtlicher Punkte. Die Derivirte dDdt besteht dann aus einer homogenen Function dritten Grades von x,y,z und einer homogenen Function ersten Grades derselben Variabeln und die auftretenden Coefficienten sind Functionen der Coordinaten x,y,z. Nun hat aber die homogene lineare Function von x,y,z, welche in dDdt vorkommt, ebenso wie die Function dSdt, von selbst schon die Form (1) und lässt sich in keiner andern Weise in diese Form bringen. Dagegen kann man die in dDdt auftretende Function dritten Grades in sehr mannigfaltiger Weise in die Form (1) bringen. Aus dem Ausdruck für die Arbeit sind also die bewegenden Kräfte nicht völlig bestimmt.

Vorlage:Idt2Der Satz von der Erhaltung der lebendigen Kraft spricht sich aus in der Formel


Vorlage:MathForm1


Wir fragen nun, wie die Bewegung vor sich gehen müsse, damit dieser Satz in Gültigkeit sei.

Vorlage:Idt2Zur Beantwortung dieser Frage haben wir einen Fingerzeig im §. 43. Dort ist bewiesen:

Vorlage:Idt2Wenn P nur von den Coordinaten q1,q2, abhängig ist und der Ausdruck dieser Function die Zeit t explicite nicht enthält, wenn ferner T eine homogene Function zweiten Grades von q1,q2, ist, so ist


Vorlage:MathForm1


<section end=t1 />