Schwere, Elektricität und Magnetismus:301

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Aufgabe des §.81 für einen mehrfach zusammenhangenden Körper.


<section begin=t1 />würde er dadurch in zwei getrennte Stücke zerfallen. Der gegebene Körper und der äussere Raum sind also beide (mn+2)-fach zusammenhangend.

Vorlage:Idt2Aus dem Gange des Beweises ersieht man zugleich, dass der gegebene Körper in mannichfaltiger Weise in einen einfach zusammenhangenden zerlegt werden kann. Die Anzahl der Querschnitte ist aber bei allen Zerlegungen dieselbe.

Vorlage:Idt2Nach dieser Einschaltung kehren wir zu der Untersuchung des §. 81 zurück. <section end=t1 /> <section begin=t2 />

§. 84.
Die Aufgabe des §. 81 für einen mehrfach zusammenhangenden Körper.


Vorlage:Idt2Die Aufgabe des §. 81 soll jetzt unter der Voraussetzung behandelt werden, dass der gegebene Körper (q+1) fach zusammenhangend ist.

Vorlage:Idt2Wir zerlegen zunächst den äusseren Raum durch q Querschnittsflächen S1,S2,Sq in einen einfach zusammenhangenden und setzen fest, dass alle Verschiebungen, die mit einem Punkte (x,y,z) im äusseren Raume vorgenommen werden, völlig innerhalb dieses einfach zusammenhangenden Raumes liegen sollen, d. h. dass keine Verschiebung durch die Oberfläche des gegebenen Körpers oder durch irgend eine der Querschnittsflächen S1,S2,Sq schneidend hindurchgehen darf. Nach §. 79 (4) ist


Vorlage:MathForm1


an jeder Stelle des äusseren Raumes ein vollständiges Differential. Erstreckt man also das Integral


Vorlage:MathForm1


aus unendlicher Entfernung nach dem im äusseren Raume gelegenen Punkte (x,y,z), so ist der Werth desselben unabhängig von dem Integrationswege, wenn nur dieser Weg seiner ganzen Erstreckung nach in dem einfach zusammenhangenden äusseren Raume liegt. Die Function V ist demnach innerhalb des genannten Raumes eine einwerthige, überall endliche Function des Ortes, deren Werthe bei jeder zulässigen stetigen Verschiebung des Punktes (x,y,z) sich stetig ändert.

Vorlage:Idt2Für zwei Punkte, die einander unendlich nahe auf entgegengesetzten Seiten irgend eines der Querschnitte S liegen, hat die<section end=t2 />