Schwere, Elektricität und Magnetismus:295

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Die Strömungslinien.


<section begin=t1 />rechten Seite fällt das dreifache Integral heraus wegen der Gleichung (12). Zieht man also noch die Gleichung (13) heran, so geht die letzte Gleichung über in


Vorlage:MathForm1


d. h. in


Vorlage:MathForm1


Da wir über A noch disponiren können, so dürfen wir


Vorlage:MathForm1


setzen und erhalten aus (14):


Vorlage:MathForm1


Es gibt also, abgesehen von einer additiven Constanten, nur eine Function V, welche den zu Anfang dieses Paragraphen aufgestellten Bedingungen Genüge leistet.

Vorlage:Idt2Der Satz ist nur dann gültig, wenn der gegebene Körper einfach zusammenhangend ist. <section end=t1 /> <section begin=t2 />

§. 82.
Fortsetzung: Die Strömungslinien.


Vorlage:Idt2Hat man bei der Behandlung der Aufgabe des vorigen Paragraphen die Function

V

für das Innere des Körpers bestimmt, so bleibt noch übrig, die Strömung in der Oberfläche

S

zu untersuchen. Zu diesem Zwecke ziehen wir in der Oberfläche (Fig. 43)

Datei:Riemann Fig 43.png
Fig. 43.

eine beliebige, sich selbst nicht durchschneidende Curve vom Punkte 1 nach dem Punkte 2. Als positive Seite derselben betrachten wir diejenige, die zur linken Hand liegt, wenn man auf der Aussenseite der Oberfläche

S

die Curve von 1 nach 2 durchläuft. Wir legen ferner eine begrenzte Fläche

T

, welche die Oberfläche

S

längs der Curve 1 2 durchschneidet. Die Curve 1 2 zerlegt diese Fläche

T

in zwei getrennte Theile, von denen der eine ausserhalb, der andere innerhalb des gegebenen Körpers liegt. Als positiven Umlauf durch die Begrenzung von

T

bezeichnen wir denjenigen, welcher ausserhalb des Körpers von 1 nach 2 und innerhalb von 2 nach 1 führt.<section end=t2 />