Schwere, Elektricität und Magnetismus:294

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Sechster Abschnitt. §. 81.

<section begin=t1 />


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Dieses Integral müsste also den Werth Null haben, was nicht anders möglich ist, als wenn man v=const. setzt. Hieraus würde aber ohne weiteres folgen:


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nach Gleichung (3), und das steht mit der Nebenbedingung (6) im Widerspruch. Demnach muss k von Null verschieden sein.

Vorlage:Idt2Es bleibt noch zu beweisen, dass es ausser v keine andere Function gibt, welche unter der Bedingung (6) das Integral (5) zu einem Minimum macht. Angenommen, es wäre u=v+s eine Function, die dies leistete, so würde sie die Bedingung erfüllen;


Vorlage:MathForm1


wenn hier die Constante h unendlich nahe an 1 genommen wird. Nun ist aber nach den Gleichungen (11), (12) und (13):


Vorlage:MathForm1


Folglich lautet die Bedingung (15) jetzt:


Vorlage:MathForm1


Man darf aber die Constante h2, welche hier unendlich nahe an 1 liegen soll, nicht bloss grösser, sondern auch kleiner als 1 nehmen, und deshalb kann die Bedingung (16) nur dadurch erfüllt werden, dass man setzt:


Vorlage:MathForm1


Sieht man von einer willkürlichen additiven Constanten ab, so ist demnach v die einzige Function, welche unter Innehaltung der Nebenbedingung (6) das Integral (5) zu einem Minimum macht.

Vorlage:Idt2Endlich kann man noch den Zusammenhang zwischen k und A aufsuchen. Es ist schon bewiesen, dass


Vorlage:MathForm1


Das dreifache Integral links ist das Minimum Ω(v). Auf der<section end=t1 />