Schwere, Elektricität und Magnetismus:293

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Fingirte galvanische Ströme in der Oberfläche des Magnets.


<section begin=t1 />Nun kommen aber nur solche Functionen s in Betracht, welche die Nebenbedingung (7) erfüllen. Um diese mit zu berücksichtigen, multipliciren wir ihre beiden Seiten mit einer vorläufig noch unbestimmten constanten Grösse k, ferner mit 2h und verbinden das Resultat mit (10) durch Addition. Dadurch findet sich, dass bei Gültigkeit der Gleichung (7) die Gleichung (9) in folgende übergeht:


Vorlage:MathForm1

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Dies gilt für jeden Werth der Constanten h. Soll für ein unendlich kleines h die Bedingung (8) erfüllt sein, so muss der Inbegriff dessen, was auf der rechten Seite von (11) mit 2h multiplicirt ist, gleich Null gesetzt werden. Dazu ist nöthig und hinreichend, dass


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sei an jeder Stelle im Innern des Körpers und


Vorlage:MathForm1


in jedem Punkte seiner Oberfläche.

Vorlage:Idt2Setzen wir dann


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so genügt die Function V allen aufgestellten Bedingungen.

Vorlage:Idt2Die Constante k ist von dem Werthe der Grösse A abhängig, jedenfalls aber von Null verschieden. Denn angenommen, es wäre k=0, so müsste vermöge der Gleichung (13) in jedem Punkte der Oberfläche vn=0 sein. Man hätte also, wenn man dies und die Gleichung (12) beachtet:


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Die linke Seite dieser Gleichung geht aber durch die Transformation des §. 20 hervor aus dem Integral<section end=t1 />