Schwere, Elektricität und Magnetismus:287

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Aufgabe aus der Theorie des Erdmagnetismus.

<section begin=t1 /> Vorlage:Idt2Diesen partiellen Differentialgleichungen genügen die Lösungen:


Vorlage:MathForm1


Hier bedeuten i1,i2,i3 die spezifischen Stromintensitäten im Punkte (x,y,z), es ist dT das an diesen Punkt anstossende Raumelement und r die Entfernung desselben Punktes von dem Punkte (x,y,z). Mit u'1,u'2,u'3 sind die Werthe von u1,u2,u3 in dem letztgenannten Punkte bezeichnet. Die Integrationen hat man über alle von Strömen durchflossenen Leiter auszudehnen. <section end=t1 /> <section begin=t2 />

§. 79.
Aufgabe aus der Theorie des Erdmagnetismus.


Vorlage:Idt2Wir gehen zu der Behandlung einer Aufgabe über, die in der Theorie des Erdmagnetismus von Wichtigkeit ist.

Vorlage:Idt2Im Innern eines einfach zusammenhangenden Körpers sind magnetische Massen vorhanden, deren Vertheilung man nicht kennt. Es sollen aber für jeden Punkt im äusseren Räume die Componenten X,Y,Z der von jenen Massen ausgeübten magnetischen Kraft bekannt sein. Diese Componenten sind die partiellen Derivirten einer Potentialfunction V, die bis auf eine additive Constante für jeden Punkt des äusseren Raumes eindeutig bestimmt ist. Der Werth der additiven Constanten ergibt sich aus der Bedingung, dass in unendlicher Entfernung die Function V den Werth Null hat.

Vorlage:Idt2Im äusseren Räume ist die Function V nebst ihren sämmtlichen Derivirten überall endlich und stetig variabel, und sie genügt an jeder Stelle des äusseren Raumes der partiellen Differentialgleichung


Vorlage:MathForm1


Nun lässt sich die Function V in unendlich mannichfaltiger Weise ins Innere des gegebenen Körpers stetig fortsetzen, d. h. so, dass sie im Innern endlich und stetig variabel ist, und dass sie in jedem Punkte der Oberfläche den dort gegebenen Werth annimmt. Jede<section end=t2 />