Schwere, Elektricität und Magnetismus:284

Aus testwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Sechster Abschnitt. §. 77.


<section begin=t1 />endlichen Raume die partielle Differentialgleichung (6) des §. 65 erfüllt, nemlich:


Vorlage:MathForm1


Noch ist anzumerken, dass in unendlicher Entfernung die magnetischen Kräfte gleich Null sind:


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Die Gleichungen (1), (2), (3) sind nicht völlig unabhängig von einander. Sie erfüllen die Bedingungsgleichung


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Um nun unsere Aufgabe zu lösen, eliminiren wir zunächst Y und Z. Dies geschieht dadurch, dass wir in Gleichung (4) nach x, in (3) nach y, in (2) nach z differenziren und die Resultate links und rechts addiren. Auf diese Weise ergibt sich:


Vorlage:MathForm1


Durch Vergleichung mit §. 13, (4) gelangt man zu einer mechanischen Interpretation des gewonnenen Resultates. Danach darf man X wie die von einer anziehenden schweren Masse herrührende Potentialfunction ansehen, wenn im Punkte (x, y, z) die Dichtigkeit der Masse


Vorlage:MathForm1


ist. Es ergibt sich also ohne weiteres:


Vorlage:MathForm1


und in entsprechender Weise:


Vorlage:MathForm1


Vorlage:MathForm1


In diesen Gleichungen bedeutet dT das an den Punkt (x, y, z) anstossende Raumelement, r ist die Entfernung des Punktes (x y z) vom Punkte (x, y, z) und X, Y, Z sind die Compononten der magnetischen Kraft, welche auf die im Punkte (x, y, z) concentrirte positive Einheit der magnetischen Masse ausgeübt wird. Die Integrationen in (6), (7), (8) sind über die sämmtlichen von galvanischen Strömen durchflossenen Leiter auszudehnen.<section end=t1 />