Schwere, Elektricität und Magnetismus:281

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Das Integral (4) des §. 66 und die Stromintensität.


<section begin=t1 />Integral in (1) einzuschlagenden Integrationsweg durchläuft, so hat man die Fläche σ zur linken Hand. Oder mit anderen Worten: vor einem Beobachter, der auf der positiven Seite der Fläche σ aufrecht steht, führt der Integrationsweg von rechts nach links vorbei.

Vorlage:Idt2Ist J von der Zeit unabhängig, so gibt es die algebraische Summe der Elektricitätsmengen an, welche in der Zeiteinheit von der negativen auf die positive Seite von σ übergehen, vermindert um die algebraische Summe derjenigen Mengen, welche in derselben Zeit von der positiven zur negativen Seite übergehen. Diesen Ueberschuss berechnet man also nach der Gleichung (1), indem man das Integral


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in der vorgeschriebenen Richtung durch die Begrenzung von σ erstreckt. Dies gilt auch dann, wenn die Fläche σ von der Strombahn nicht durchschnitten wird. Denn in solchem Falle ist sowohl die durch σ hindurchgehende Elektricitätsmenge als auch das Integral (2) gleich Null.

Vorlage:Idt2Sind mehrere galvanische Ströme vorhanden, welche als Componenten der magnetischen Kräfte liefern


Vorlage:MathForm1


so ist nach dem Gesetz vom Parallelogramm zu schreiben:


Vorlage:MathForm1


und es gilt dann allgemein der Satz:

Vorlage:Idt2Das Integral


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von rechts nach links durch die Begrenzung von σ erstreckt, gibt an, wie viel grösser die Elektricitätsmenge ist, welche in der Zeiteinheit von der negativen Seite auf die positive Seite von σ übertritt, als diejenige, welche während derselben Zeit in der entgegengesetzten Richtung durch die Fläche σ hindurchgeht.<section end=t1 />