Schwere, Elektricität und Magnetismus:261

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Grundgesetz der magnetischen Wechselwirkung.


<section begin=t1 />gleiche Quantitäten beider magnetischen Fluida annehmen, die von dem Molekül unter keinen Umständen auf ein anderes übergehen konnen. Der Magnet heisst im Maximum magnetisirt, wenn innerhalb jedes Moleküls die magnetischen Fluida so vertheilt sind, dass die Gesammtwirkung nach aussen ein Maximum ist.

Vorlage:Idt2Die von einem Magnet herrührende Potentialfunction ist


Vorlage:MathForm1


resp.


Vorlage:MathForm1


je nachdem die Fluida in discreten Punkten concentrirt oder stetig vertheilt angenommen werden. Dabei bezeichnet r die Entfernung des magnetischen Theilchens μ, resp. dμ von dem Punkte (x, y, z). Die Summirung in (3) und die Integration in (4) ist über alle Bestandtheile des Magnets auszudehnen.

Vorlage:Idt2Auf die im Punkte (x, y, z) concentrirt gedachte positive Einheit magnetischer Masse wirkt hiernach eine Kraft, deren Componenten parallel den Coordinatenaxen ausgedrückt werden durch die Gleichungen:


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Ausserhalb der magnetischen Massen, von denen die Potentialfunction V herrührt, ist überall


Vorlage:MathForm1


oder, was dasselbe sagt:


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Ferner ergibt sich noch aus den Gleichungen (5), dass X, Y, Z den partiellen Differentialgleichungen genügen müssen:<section end=t1 />