Schwere, Elektricität und Magnetismus:259

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2


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Sechster Abschnitt.


Magnetismus, Elektromagnetismus und Elektrodynamik.

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§. 65.
Grundgesetz der magnetischen Wechselwirkung. Die Potentialfunction der magnetischen Krafte.


Vorlage:Idt2Zur Erklärung der magnetischen Erscheinungen kann man eine ähnliche Hypothese aufstellen, wie sie der Theorie der Elektricität zu Grunde gelegt ist. Wir nehmen zwei einander entgegengesetzte magnetische Fluida an, ein positives und ein negatives. Zwei magnetische Theilchen, deren magnetische Massen (nach Zahlwerth und Vorzeichen) μ1 und μ2 sind, üben in der Entfernung r eine Kraft


Vorlage:MathForm1


auf einander aus, deren Richtung in die Verbindungslinie der beiden Theilchen fällt. Die Kraft ist Abstossung oder Anziehung, je nachdem das Product μ1μ2r2 positiv oder negativ ist. Insofern eine Anziehung als negative Abstossung angesehen werden kann, darf man auch sagen: zwei magnetische Theilchen von den magnetischen Massen μ1 und μ2, die in der Entfernung r von einander sich befinden, üben in der Richtung ihrer Verbindungslinie eine Abstossung


Vorlage:MathForm1


auf einander aus.

Vorlage:Idt2Als magnetische Masseneinheit ist dabei dasjenige Quantum magnetischen Fluidums genommen, welches ein ihm gleiches Quantum in der Einheit der Entfernung mit der Krafteinheit abstösst.<section end=t2 />