Schwere, Elektricität und Magnetismus:243

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Eindeutige Existenz von V.


<section begin=t1 />nur unendlich wenig verschieden sind. Das Oberflächen-Integral, welches über die beiden Hüllen einer Unstetigkeitsfläche erstreckt werden soll, ist demnach so zu schreiben:


Vorlage:MathForm1


Als Beitrag zu der Gleichung (5) ist dieses Integral einmal über alle Unstetigkeitsflächen zu erstrecken. Damit es den Werth Null erhalte, hat man für jeden Punkt (x,y,z) in allen Unstetigkeitsflächen gleich Null zu setzen, was unter dem letzten Integral mit sdσ multiplicirt ist. Dies liefert die Bedingungsgleichung (3) des vorigen Paragraphen.

Vorlage:Idt2Da nun unter allen zulässigen Functionen v mindestens eine das Integral (1) zu einem Minimum macht, so erfüllt diese eine Function V die Bedingungen (1), (2), (3) des vorigen Paragraphen. Es lässt sich noch zeigen, dass, abgesehen von einer additiven Constanten, diese Function V die einzige Lösung der Aufgabe ist. Angenommen, es gäbe ausser V noch eine andere Function V+s, welche das Integral (1) ebenfalls zu einem Minimum macht, so würde die Bedingung dafür lauten:


Vorlage:MathForm1


wenn jetzt unter h eine Constante verstanden wird, die unendlich nahe an 1 liegt. Beachtet man aber, dass die Function V der Gleichung (4) Genüge leistet, so ergibt sich:


Vorlage:MathForm1


und


Vorlage:MathForm1


Folglich geht die Bedingung (6) in folgende Form über:


Vorlage:MathForm1


Man darf aber die Constante h2, welche unendlich nahe an 1 liegen soll, nicht bloss grösser, sondern auch kleiner als 1 nehmen. Die Bedingung (7) lässt sich deshalb nur dadurch erfüllen, dass<section end=t1 />