Schwere, Elektricität und Magnetismus:225

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Die Kugeln berühren sich.


<section begin=t1 />Die beiden Reihen, einzeln genommen, sind divergent. Die erste hat lauter positive, die zweite lauter negative Glieder. Vereinigt man die Glieder zu den Bestandteilen einer einzigen Reihe, so kann man je nach der Anordnung jede beliebige Summe zu Stande bringen. Nach der Natur der Aufgabe hat man aber für irgend einen gegebenen Punkt (x,y,z) nur einen bestimmten Werth zu erwarten. Folglich kann auch nur eine einzige Anordnung der Glieder die richtige sein, und man sieht leicht, dass es diejenige ist, für welche die Gleichung (7) den richtigen Werth von M1+M4 liefert. Da dieser nun schon bekannt ist, so hat es keine Schwierigkeit, jene allein richtige Anordnung ausfindig zu machen. Man erhält:


Vorlage:MathForm1

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und in entsprechender Weise:


Vorlage:MathForm1

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Die Reihen in (15) und (16) sind convergent, wenn der Punkt (x,y,z) nicht in einen Unstetigkeitspunkt der ersten, resp. der zweiten Kugel fällt.

Vorlage:Idt2Ueber die Integrale (12) und (14) ist noch eine Bemerkung zu machen. Die Integration lässt sich nemlich in geschlossener Form ausführen, wenn ac (und folglich auch bc) ein rationaler Bruch ist. Es sei ac=pq, so dass p und q ganze Zahlen, und zwar relative Primzahlen sind. Dann setze man in t=sq. Dadurch erhält man


Vorlage:MathForm1


Ebenso ergibt sich aus (14)


Vorlage:MathForm1


Die Integration geschieht dann nach bekannten Methoden durch Zerlegung in Partialbrüche.<section end=t1 />