Schwere, Elektricität und Magnetismus:220

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Vierter Abschnitt. §. 52.

<section begin=t1 />


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Die Functionen V'1 und V'2 haben die Eigenschaft, dass sie selbst und ihre Derivirten beim Durchgang durch die Oberfläche der Kugeln sich stetig ändern. D. h. es ist


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Gibt man nun noch Acht auf die Gleichungen (13) und (14) des vorigen Paragraphen, so erhält man (weil n=p für p<0):


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Vorlage:Idt2Es sei ferner g=0, h verschieden von Null, also V1=V2=0. Wir bezeichnen jetzt mit M3 und M4 die Elektricitätsmenge auf der zweiten und resp. der ersten Kugeloberfläche, von welcher die Potentialfunction V=V3+V4 herrührt. Zu ihrer Berechnung ist derselbe Weg einzuschlagen, wie vorher zur Berechnung von M1 und M2. Es findet sich


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Dieselben Elektricitätsmengen, welche vorher bei der fingirten Vertheilung in den Unstetigkeitspunkten irgend einer Gruppe concentrirt waren, sind also jetzt in Wirklichkeit stetig über die Oberfläche der zugehörigen Kugel ausgebreitet. <section end=t1 /> <section begin=t2 />

§. 52.
Fortsetzung: Die Kugeln berühren sich.


Vorlage:Idt2Sollen die beiden Kugeln sich berühren, so ist g=h,c=a+b und die Gleichung (18) des §. 49 lautet jetzt


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Folglich ist α1=α2=1. Die Ausdrücke (8), (9), (10), (11) des<section end=t2 />