Schwere, Elektricität und Magnetismus:202

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Vierter Abschnitt. §. 47.


<section begin=t1 />12 vorangesetzt. Dies ist das Potential der gesammten Elektricität auf sich selbst.

Vorlage:Idt2Nun haben wir aber


Vorlage:MathForm1


als Ausdruck für die Potentialfunction im Punkte (x,y,z) gefunden, d. h. für das Potential aller elektrischen Massen auf die in diesem Punkte concentrirt gedachte positive elektrische Einheit. Wir können also auch schreiben


Vorlage:MathForm1


In dem Falle, dass die Isolatoren keine elektrische Ladung enthalten, ist die Integration nur über die Oberflächen der Leiter zu erstrecken. In jeder Leiter-Oberfläche ist aber V constant, und zwar der Reihe nach gleich a1,a2,ak. Also wird jetzt


Vorlage:MathForm1


oder, mit Rücksicht auf die Gleichungen (8) und (9) des §. 45:


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Um die Bewegung der Leiter zu bestimmen, hat man P als Function von den Ortscoordinaten der Leiter auszudrücken. Die Grössen m1,m2,mk sind dabei constant, es sind die den Leitern ursprünglich mitgetheilten Elektricitätsmengen. Die Grössen a1,a2,ak sind in den Gleichungen (7) des vorigen Paragraphen ausgedrückt, wenn man darin für den hier vorliegenden Fall die Grössen β1,β2,βk gleich Null setzt. Danach sind die Grössen a1,a2,ak homogene lineare Functionen von m1,m2,mk und nur die auftretenden Coefficienten α sind von den Ortscoordinaten der Leiter abhängig. Wir erhalten


Vorlage:MathForm1


Wir bezeichnen wieder mit T die lebendige Kraft des Leitersystems. Die Bewegung der Leiter geht dann so vor sich, dass<section end=t1 />