Schwere, Elektricität und Magnetismus:198

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Vierter Abschnitt. §. 46.


<section begin=t1 />ist. Führt man also eine Integration über die ganze Oberfläche des ersten Leiters aus, so erhält man die gesammte Elektricitätsmenge, welche auf dieser Oberfläche sich befindet. In derselben Weise hat man rücksichtlich aller übrigen Leiter zu verfahren und gelangt so zu den Gleichungen:


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Die Integrationen sind der Reihe nach über die Oberfläche jedes einzelnen Leiters zu erstrecken. <section end=t1 /> <section begin=t2 />

§. 46.
Fortsetzung: Lösung der Aufgabe.


Vorlage:Idt2Wir wollen mit a1,a2,ak die constanten Werthe bezeichnen, welche nach eingetretenem Gleichgewichtszustande die Potentialfunction V im Innern und auf der Oberfläche der einzelnen Leiter besitzt. Die Grössen a1,a2,ak stehen mit den Grössen m1,m2,mk in einem Zusammenhange, der jetzt näher untersucht werden soll. Zu dem Ende ist es zweckmässig, die Potentialfunction V in folgender Weise in einzelne Bestandtheile zu zerlegen.

Vorlage:Idt2Es sei ui eine Function von x,y,z, die im ganzen unendlichen Raume der Gleichung von Laplace Genüge leistet:


Vorlage:MathForm1


die in der Oberfläche und im Innern des iten Leiters den Werth 1, in der Oberfläche und im Innern aller übrigen Leiter den Werth 0 besitzt. Wir nehmen i der Reihe nach =1,2,3,k, und stellen so die k Functionen u1,u2,u3,ukher. Dann ist die Differenz


Vorlage:MathForm1


eine Function, die in der Oberfläche und im Innern sämmtlicher Leiter den Werth Null hat, die überall ausserhalb der Isolatoren<section end=t2 />