Schwere, Elektricität und Magnetismus:188

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus

Vorlage:PageDef2

Dritter Abschnitt. §. 43.


<section begin=t1 />und hierin ist  i der Reihe nach =1,2,k zu setzen. Dann hat man in (6) ein System von  k simultanen Differentialgleichungen, durch deren Integration die Grössen  q1,q2,qk als Functionen von  t gefunden werden. <section end=t1 /> <section begin=t2 />

§. 43.
Der Satz von der Erhaltung der lebendigen Kraft hergeleitet aus dem Princip des Lagrange.


Vorlage:Idt2Aus dem Princip des Lagrange lässt sich die Gültigkeit des Satzes von der Erhaltung der lebendigen Kraft herleiten, unter der Voraussetzung, dass das Potential P die Variable t nicht explicite enthält. Da der Satz von der Erhaltung der lebendigen Kraft in der Gleichung sich ausspricht:


Vorlage:MathForm1


so kommt es nur darauf an, zu beweisen, dass


Vorlage:MathForm1


ist. Nun berechnet sich aber


Vorlage:MathForm1


wenn  P, wie vorausgesetzt wird, die Variable  t nicht explicite enthält. Wir haben im vorigen Paragraphen gesehen, dass  T eine homogene Function zweiten Grades von den Grössen q1,q2,qk ist, also:


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Hier sollen  i und  j irgend welche ganzen Zahlen aus der Reihe  1,2,3,k sein. Jeder Werth, den  i annehmen kann, soll mit jedem Werthe von  j einmal zusammengestellt, und die entstehenden einzelnen Ausdrücke sollen addirt werden. Danach ist  T eine Summe von  k2 Gliedern, von denen jedes seinen eigenen Coefficienten  aij hat. Diese Coefficienten, für welche wir allgemein die Relation  aij=aji feststellen, sind Functionen der Grössen  q1,q2,qk.

Vorlage:Idt2Aus der Gleichung (2) ergibt sich durch Differentiation


Vorlage:MathForm1


<section end=t2 />