Schwere, Elektricität und Magnetismus:173

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Das Potential.


<section begin=t1 />welches man dabei erhält, nennt man das Potential des Massensystems auf sich selbst.

Vorlage:Idt2Es ist aber auch der Fall zu betrachten, dass jeder Punkt des einen Massensystems in Wechselwirkung steht mit jedem Punkte eines zweiten Systems.

Vorlage:Idt2Wir wollen die Massen des einen Systems mit m1,m2,mn, die des anderen Systems mit M1,M2,Mν bezeichnen. Wenn die Wechselwirkung in Anziehung oder Abstossung besteht, deren Grösse eine Function der Entfernung ist, so erhalten wir für die geleistete Arbeit wieder den Ausdruck (1). Die Entfernung rik bezieht sich aber jetzt auf einen Punkt mi des einen Systems und einen Punkt Mk des anderen. Es ist also jetzt


Vorlage:MathForm1


Die Summirung ist so zu verstehen, dass je ein Punkt des ersten Systems (m1,m2,mn) mit je einem Punkte des andern (M1,M2,MR) zusammengestellt, für jede Zusammenstellung die Function Fik(rik) gebildet und alle entstehenden Functionen summirt werden. In dem Integral


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ist die Integrationsconstante so zu wählen, dass Fik(rik)=0 wird für rik=. Dann ist


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das Potential des einen Massensystems auf das andere.

Vorlage:Idt2Bei Anziehung im umgekehrten Verhältnis des Quadrates der Entfernung hat man jetzt das Potential


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Vorlage:Idt2Bei Abstossung nach demselben Gesetze ist in (2) und (4) auf der rechten Seite negatives Vorzeichen zu setzen.

Vorlage:Idt2Die Potentialfunction einer anziehenden (oder abstossenden) Masse auf einen Punkt (x,y,z) ist das Potential dieser Masse auf die in dem Punkte (x,y,z) concentrirte Masseneinheit.<section end=t1 />