Schwere, Elektricität und Magnetismus:155

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Potentialfunction einer nicht homogenen Kugel.

<section begin=t1 />

Vorlage:Idt2Wir haben noch zu zeigen, dass im allgemeinen, d. h. abgesehen von einzelnen Ausnahmefällen,

F(θ)=0

ist für

θ=0

. Zu dem Ende ziehen wir im Pol der Kugel (Fig. 25) zwei Tangenten, parallel resp. zu den Axen der positiven

x

und der positiven

y

, und

Datei:Riemann Fig 25.png
Fig. 25.

bezeichnen die auf ihnen gezählten Strecken resp. mit

ξ

und

η

. Nehmen wir dann auf irgend einem Meridian, der mit dem Anfangsmeridian den Winkel

φ

einschliesst, vom Pol aus eine unendlich kleine Strecke

θ

, so darf man diese durch ihre Tangente ersetzen und hat (unter Vernachlässigung der höheren Potenzen von

θ

) die Gleichungen



Vorlage:MathForm1


Setzen wir voraus, dass f(θ,φ) in der Nähe des Pols endliche Derivirte hat, so können wir nach Taylor's Satze entwickeln


Vorlage:MathForm1


Dabei sind die nicht hingeschriebenen Glieder der zweiten und höheren Potenzen von θ proportional. Hieraus erhalten wir


Vorlage:MathForm1


In der Entwicklung von F(θ) nach Potenzen von θ ist also der Coefficient der ersten Potenz gleich Null, d. h.


Vorlage:MathForm1


was zu beweisen war.

Vorlage:Idt2In besonderen Fällen können Ausnahmen eintreten, die dann eine besondere Untersuchung nöthig machen.<section end=t1 />