Schwere, Elektricität und Magnetismus:147

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Potentialfunction einer nicht homogenen Kugel.

<section begin=t1 />


Vorlage:MathForm1


folglich


Vorlage:MathForm1


Demnach kann der Ausdruck für U1 auch so geschrieben werden


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Jetzt ist es leicht, für eine beliebige Lage des Punktes (r,θ,φ) einen Ausdruck aufzustellen, der in (13) oder (14) übergeht, je nachdem der Punkt (r,θ,φ) unendlich nahe an den inneren Unstetigkeitspunkt oder an dessen äusseren Bildpunkt heranrückt. Wir bezeichnen mit t und t1 die Abstände des Punktes (r,θ,φ) von dem inneren Unstetigkeitspunkte (r,θ,φ) und resp. von dessen äusserem Bildpunkte (a2r,θ,φ). Dann ist


Vorlage:MathForm1


die Function, welche allen gestellten Bedingungen Genüge leistet.

Datei:Riemann Fig 23.png
Fig. 23.

Vorlage:Idt2Es bleibt noch übrig, die Abstände t und t1 durch die Coordinaten r,θ,φ und die Coordinaten des Unstetigkeitspunktes und seines Bildpunktes auszudrücken. Bezeichnen wir mit γ den Winkel, welchen die Radien r und r mit einander einschliessen, so findet man (Fig. 23):


Vorlage:MathForm1

Datei:Riemann Fig 24.png
Fig. 24.

Vorlage:Idt2Um cosγ auszudrücken, legen wir um den Mittelpunkt des Kugelcoordinaten-Systems die Kugel vom Radius 1. Auf ihr merken wir ausser dem Pol und dem Anfangsmeridian die Punkte an, welche von den Radien r und r getroffen werden (Fig. 24). Die Poldistanzen dieser beiden Punkte sind θ und θ, und ihre sphärische Entfernung ist γ. Die Meridiane, auf welchen θ und θ<section end=t1 />