Schwere, Elektricität und Magnetismus:146

Aus testwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Zweiter Abschnitt. §. 30.


<section begin=t1 />Für r=a zeigt sich, dass die Derivirte in der Oberfläche denselben Werth annimmt, der Punkt mag von aussen oder von innen in die Oberfläche hineinrücken.

Vorlage:Idt2Durch die Bestimmung, die wir über die Fortsetzung der Function u getroffen haben, wird auch U über die Kugeloberfläche vom Radius a nach aussen fortgesetzt. Und zwar genügt bei dieser Art der Fortsetzung die Function U im ganzen unendlichen Raume der partiellen Differentialgleichung (1). Sie hat in der Oberfläche (r=a) an jeder Stelle den Werth Null. Es ist also nur noch darauf Acht zu geben, dass U überall endlich und stetig variabel sein soll, ausser in dem Punkte (r,θ,φ) und in seinem Bildpunkte (a2r,θ,φ).

Vorlage:Idt2Bezeichnen wir mit U und U1 die Werthe der Function U für zwei gegenseitige Bildpunkte, so findet sich aus (9) und (4):


Vorlage:MathForm1


also


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Diese Relation lässt sich zur Herstellung des Ausdruckes für die Function U verwerthen, wenn man noch ihr Verhalten in der Nähe des Unstetigkeitspunktes im Innern und seines äusseren Bildpunktes beachtet. Es seien r,θ,φ die Coordinaten des inneren Unstetigkeitspunktes und r1,θ,φ die Coordinaten seines äusseren Bildpunktes, so dass rr1=a2. Ferner seien r+ε,θ,φ und resp. r1ε1,θ,φ die Coordinaten von zwei gegenseitigen Bildpunkten, welche mit den Unstetigkeitspunkten auf demselben Radius vector liegen. Nehmen wir ε unendlich klein, so hat die Function im Punkte (r+ε,θ,φ)[1] den Werth


Vorlage:MathForm1


wenn mit f.c. eine Function bezeichnet wird, welche für ε=0 endlich und stetig bleibt. In dem äusseren Bildpunkte (r1+ε1,θ,φ) erhält man nach Gleichung (12)


Vorlage:MathForm1


wenn φ.c. eine Function bezeichnet, welche für ε=0 endlich und stetig bleibt. Nun ist aber<section end=t1 />

Vorlage:References