Schwere, Elektricität und Magnetismus:140

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Zweiter Abschnitt. §. 28.


<section begin=t1 />Punkt (x,y,z) zwar in der yzEbene, aber nicht an einer mit Masse erfüllten Stelle.

Vorlage:Idt2Es sei zweitens σ=0. Dann umschliesst die Linie L den Punkt s=0. In ihm wird die Function unter dem Integralzeichen unendlich. Wir zerlegen jetzt das Integral (9) in zwei Bestandtheile. Für den ersten Bestandtheil ist der Integrationsweg zusammengesetzt aus der Linie L1 (Fig. 21) von bis b, der Linie L4 von b bis c und der Linie L3 von c bis . Für den zweiten Bestandtheil wird die Integration erstreckt von b bis c längs der Linie L2 und von c bis b längs der Linie L4. Der erste Bestandtheil hat einen endlichen Werth. Multiplicirt man diesen mit x, so wird für x=0 das Product zu Null, gleichgültig, ob x von der negativen oder von der positiven Seite in Null übergeführt ist. Es bleibt also nur der zweite Bestandtheil des Integrals (9) zu berücksichtigen. Für diesen kann der Integrationsweg ersetzt werden durch einen Kreis, der den Punkt s=σ=0 zum Mittelpunkt hat. Setzen wir dann zur Abkürzung


Vorlage:MathForm1


so ist das Integral, um das es sich handelt,


Vorlage:MathForm1


Der Radius des Kreises darf unendlich klein genommen werden. Das Integral bat also den Werth


Vorlage:MathForm1


d. h. mit Rücksicht auf den Werth von f(0):


Vorlage:MathForm1


Folglich erhält man aus der Gleichung (9)


Vorlage:MathForm1


wobei ε=+1 oder 1, je nachdem x von der positiven oder von der negativen Seite in Null übergeht. Demnach findet sich (für x=0):<section end=t1 />