Schwere, Elektricität und Magnetismus:139
Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2
<section begin=t1 />um herum bis . Das unbestimmte Integral lässt sich ausrechnen, nemlich
Diese Function ist auf dem ganzen Integrationswege einwerthig, endlich und stetig variabel. Man findet also das bestimmte Integral gleich der Differenz der Werthe des unbestimmten Integrals an den Grenzen. Diese Werthe sind aber an den Grenzen beide gleich Null. Folglich
Dies ist die zu beweisende Gleichung (1).
Vorlage:Idt2Um die zweite Eigenschaft der Function nachzuweisen, stellen wir her nemlich
Vorlage:Idt2Soll hier genommen werden, so muss der Integrationsweg von nach durch eine geschlossene Linie führen, welche den Punkt mit umschliesst. Dabei ist zu unterscheiden, ob oder ist.
Vorlage:Idt2Es sei erstens . Dann können und dürfen wir die Linie so legen, dass der Punkt ausserhalb des umschlossenen Flächenstücks liegt. Das Integral auf der rechten Seite von (9) kann ersetzt werden durch den doppelten Werth des Integrals zwischen den reellen Grenzen und . Nun wird zwar für die Function unter dem Integralzeichen unendlich wie , aber das unbestimmte Integral wird an dieser Stelle Null wie , und daher hat das bestimmte Integral einen angebbaren endlichen Werth. Folglich ist für auch , gleichgültig, ob von der positiven oder von der negativen Seite in Null übergeht. Wir haben also (für )
wenn , d. h. wenn . In diesem Falle liegt der<section end=t1 />