Schwere, Elektricität und Magnetismus:122

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Zweiter Abschnitt, §. 26.


<section begin=t1 />Der Beitrag Yσσx, der auf der rechten Seite noch hinzugefügt werden müsste, fällt weg, weil Yσ=0 ist.

Vorlage:Idt2Aus (13) und (16) erkennt man auf den ersten Blick, dass die erste der Gleichungen (8) in der That erfüllt ist.

Vorlage:Idt2Es kommt nun darauf an, die Function Φ(y,z) richtig zu bestimmen, so dass für x=0 auch Y=0 wird. Dabei ist zu beachten, dass für x=0 die untere Grenze σ des Integrals in (15) übergeht in σ. Nun ist aber für s=σ die Function t=0, und folglich wird dann der Werth von


Vorlage:MathForm1


völlig unbestimmt. Wir nehmen deshalb in dem zu ermittelnden Integral zunächst σ+κδ als untere Grenze und verstehen unter κ eine unbestimmte positive Constante und unter δ eine positive Grösse, die nachher der Null unaufhörlich angenähert werden soll. Unter dieser Verabredung bleibt zwischen den Integrationsgrenzen (s=σ+κδ und s=) die Function t positiv. Folglich ist jetzt der Arcussinus =π2, und das Integral in (15) hat für x=0 einen angebbaren, endlichen Werth, wenn als untere Grenze σ+κδ genommen wird. Dieser Werth geht für limδ=0 über in


Vorlage:MathForm1


also in einen Grenzwerth, der von der unbestimmten Grösse κ unabhängig ist. Dieser Grenzwerth ist der Werth des Integrals in (15), wenn σ als untere Grenze genommen und x=0 gesetzt wird. Daraus ergibt sich nun leicht, dass


Vorlage:MathForm1


sein muss, damit die erste der Gleichungen (12) erfüllt werde.

Vorlage:Idt2Die Function Z aus Gleichung (7) nehmen wir zunächst in der Form<section end=t1 />