Schwere, Elektricität und Magnetismus:120

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Zweiter Abschnitt. §. 26.


<section begin=t1 />negativen x finden, so dass sie zur yzEbene symmetrisch liegen. Die beiden Massenelemente sind einander entgegengesetzt gleich. Sie haben von einem beliebigen Punkte (0,y,z) der yzEbene gleichen Abstand. Folglich ist der Beitrag, den sie zu dem Werthe der Potentialfunction im Punkte (0,y,z) liefern, gleich Null. In dieser Weise lassen sich aber alle Massenelemente paarweise zusammenordnen, und es hat deshalb die Potentialfunction V an jeder Stelle der yzEbene den constanten Werth Null. Daraus ergibt sich, dass auch die Derivirten Vy,Vz in der yzEbene überall gleich Null sein müssen. Dies liefert die Gleichungen (12).

Vorlage:Idt2Wir betrachten zuerst den Ausdruck für X, also die Gleichung (5). Differenziren wir partiell nach y, so ergibt sich


Vorlage:MathForm1


Es ist aber Xσ nichts anderes als 2ρ multiplicirt mit der Function unter dem Integralzeichen, wenn man darin überall s=σ setzt. Dadurch wird tx2=0, folglich auch Xσ=0. Wir erhalten also einfach


Vorlage:MathForm1


wofür man auch schreiben kann:


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Die Function Y aus Gleichung (6) nehmen wir zunächst in der Form


Vorlage:MathForm1


indem wir uns vorbehalten, die Function Φ(y,z) so zu bestimmen, dass für x=0 die erste der Gleichungen (12) erfüllt werde.<section end=t1 />