Schwere, Elektricität und Magnetismus:114

Aus testwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Zweiter Abschnitt. §. 26.


<section begin=t1 />auch dann noch, wenn der angezogene Punkt auf der äusseren Oberfläche der Schale selbst liegt.*)[1] <section end=t1 /> <section begin=t2 />

§. 26.
Anziehung eines homogenen elliptischen Cylinders.


Vorlage:Idt2Wir gehen zu der Aufgabe über, die Anziehung eines geraden Cylinders zu berechnen, dessen Endflächen Ellipsen sind. Die Dichtigkeit ρ sei constant. Wir legen das Coordinatensystem so, dass die Endflächen ausgedrückt werden durch die Gleichungen


Vorlage:MathForm1


und die krumme Oberfläche durch die Gleichung


Vorlage:MathForm1


Die Axe der x fällt dann in die Axe des Cylinders und die Basisfläche liegt in der yzEbene.

Vorlage:Idt2Die Untersuchung lässt sich auf eine einfachere zurückführen. Man betrachte einen Cylinder, der mit dem gegebenen die krumme Oberfläche gemein hat, aber keine Endflächen besitzt, also von x= bis x=+ sich erstreckt. In seinem Innern sei die Dichtigkeit =12ρ von x= bis x=0 und =+12ρ von x=0 bis x=+. Auch hier soll die im Punkte (x,y,z) concentrirte positive Masseneinheit angezogen werden von einer positiven Masse, dagegen abgestossen werden von einer negativen Masse. Man denke sich, die Potentialfunction dieser Masse sei bekannt, nemlich


Vorlage:MathForm1


Dann ist, wie man leicht sieht,


Vorlage:MathForm1


die Potentialfunction, die von demselben Cylinder herrührt, wenn die Dichtigkeit =12ρ ist von x= bis x=+a und =+12ρ von x=+a bis x=+.

Vorlage:Idt2Durch Superposition erhält man


Vorlage:MathForm1


<section end=t2 /> Vorlage:References

  1. *) Man vergleiche auch: Ivory. (Philosophical Transactions. 1809.) Dirichlet. (Abhandlungen der Berliner Akademie. 1839.)