Schwere, Elektricität und Magnetismus:088

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Zweiter Abschnitt. §. 21.

<section begin=t1 />

Vorlage:Idt2Wir setzen r=(xx)2+(yy)2+(zz)2 und verstehen unter U1 eine Function von x,y,z, die der Gleichung von Laplace Genüge leistet, im Innern des Raumes T überall endlich und stetig variabel ist und in der Oberfläche den Werth 1r annimmt. Dann soll


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genommen werden. Die Function U genügt also im Innern des Raumes T der partiellen Differentialgleichung


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Sie ist im Innern dieses Raumes endlich und stetig variabel, ausser im Punkte (x,y,z), wo sie unendlich wird wie 1r, und sie hat in der Oberfläche von T den Werth Null. Es soll später (§. 34) bewiesen werden, dass eine solche Function existirt.

Vorlage:Idt2Der Punkt (x,y,z) ist zunächst zum Mittelpunkt einer Kugel vom Radius r=c zu machen, deren Oberfläche ganz im Innern des Raumes T liegen soll. Das Innere dieser Kugel ist der Raum T2. Ihre Oberfläche und die Oberfläche von T bilden zusammen die Begrenzung des Raumes T1.

Vorlage:Idt2Im Innern des Raumes T1 erfüllen U und V die Bedingungen, unter denen die Gleichung (4) des vorigen Paragraphen Gültigkeit hat. Wir dürfen also von dieser Gleichung hier Gebrauch machen, wenn das Raum-Integral auf das Innere von T1 und das Oberflächen-Integral über seine Oberfläche erstreckt wird. Es handelt sich dann um die Frage, welches Resultat für limc=0 zu Stande kommt.

Vorlage:Idt2Das Raum-Integral


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nimmt vermöge der partiellen Differentialgleichung (2) den Werth Null an, man mag es über den Raum T1 oder über den ganzen Raum T ausdehnen. Es kömmt also, selbst für limc=0, nicht weiter in Betracht.

Vorlage:Idt2Hiernach bleibt in der Gleichung (4) des vorigen Paragraphen von dem Raum-Integrale nur noch übrig<section end=t1 />