Schwere, Elektricität und Magnetismus:078

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Erster Abschnitt. §. 17.

<section begin=t1 />

Vorlage:Idt2Man kann also schreiben


Vorlage:MathForm1


und es handelt sich jetzt nur noch um den Grenzwerth von


Vorlage:MathForm1


Dieser findet sich nach den Regeln der Differentialrechnung


Vorlage:MathForm1


Nun ist aber cosλ=1 für a=0. Die Differentialquotienten dcosλds und dρds sind endlich. Ist also t=0, so erhält man selbst an der Stelle a=0 zu dem Integral (5) nur einen unendlich kleinen Beitrag. Alle übrigen Elemente des Integrals sind ebenfalls unendlich klein. Folglich hat das Integral einen bestimmten, endlichen Werth auch für t=0, und die Differenz VV ist eine endliche und stetige Function von t. Die Function V ist aber in Gleichung (12) des vorigen Paragraphen ausgedrückt. Wir haben demnach


Vorlage:MathForm1


wenn mit f.c. eine endliche und stetige Function bezeichnet wird. Das eben gewonnene Resultat lässt sich auch aus dem Satze von Gauss (§. 12) herleiten. Wir machen auf der Curve ein Element ds, das als geradlinig angesehen werden darf, zur Axe eines geraden Kreiscylinders mit dem Radius t (Fig. 10). Da t in Null übergehen soll, so kann man es so klein wählen, dass das Verhältnis t:ds gleich Null wird. Die Endflächen des Cylinders sind dann verschwindend klein im Vergleich zu der Mantelfläche,<section end=t1 />