Schwere, Elektricität und Magnetismus:076

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Erster Abschnitt. §. 17.

<section begin=t1 />

§. 17.
Die anziehende Masse ist über eine beliebige Linie vertheilt. Die Gleichung:

(tVt)t=0=2ρ.


Vorlage:Idt2Die anziehende Masse sei über eine krumme Linie vertheilt. Wir bezeichnen mit ss die Länge des Bogens von dem Anfangspunkte der Curve bis zum Punkte (a,b,c). Im Endpunkte sei s=s1. Die Dichtigkeit ρ wird als eine stetige Function von s vorausgesetzt. Wir legen den Anfangspunkt der Coordinaten in einen Punkt der Curve, in welchem die Krümmungsradien nicht unendlich klein sind. Die Tangente der Curve in diesem Punkte wählen wir zur Axe der x. Der angezogene Punkt soll in der yzEbene liegen. Es handelt sich hauptsächlich um die Frage, was aus der Potentialfunction wird, wenn der angezogene Punkt unendlich nahe an den Anfangspunkt der Coordinaten heranrückt. Wir haben


Vorlage:MathForm1


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Zur Abkürzung werde y2+z2=t2 gesetzt. Bezeichnen wir mit ρ0 die Dichtigkeit im Anfangspunkte der Coordinaten, so lässt sich leicht beweisen, dass für t=0 die Function V unendlich wird wie 2ρ0lg1t. Um den Beweis zu führen , bringen wir V zunächst in die Form


Vorlage:MathForm1


Hier sind k und k1 die Werthe von a für s=0 und resp. s=s1, und λ ist der Winkel, welchen die Tangente der Curve mit der Axe der positiven x einschliesst. Denken wir uns nun die Axe der x von der Stelle a=k bis zu der Stelle a=k1 mit anziehender Masse von der constanten Dichtigkeit ρ0 belegt und bezeichnen die davon herrührende Potentialfunction mit V, so findet sich<section end=t1 />