Schwere, Elektricität und Magnetismus:074

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Erster Abschnitt. §. 16.


<section begin=t1 />Die willkürliche Zahl k darf man nun =12 setzen. Dann wird


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oder, wenn man den Abstand des Punktes (x,y,z) von der anziehenden Linie mit t bezeichnet:


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Die Potentialfunction ist hier also von x unabhängig und daher die Componente der Anziehung in der Richtung parallel zur anziehenden Linie gleich Null. Dies war bei dem unbegrenzten Verlauf der Linie und der constanten Dichtigkeit ihrer Masse vorauszusehen. Man hätte auch den Anfangspunkt der Coordinaten auf der Axe der x so verschieben können, dass der angezogene Punkt in die neue yzEbene fällt. Dadurch wird x=0 und r geht über in a2+t2. Die Integration in (1) bleibt aber von bis + zu erstrecken.

Vorlage:Idt2Von der Richtigkeit der Gleichung (6) kann man sich auch auf folgendem Wege überzeugen. Man nehme ausser dem Punkte (0,y,z) noch einen Punkt (0,y1,z1) und bezeichne die Potentialfunction der anziehenden Linie auf den ersten Punkt mit V, auf den anderen mit V1. Setzt man y2+z2=t2 und y12+z12=t12, so hat man


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Die Integration erstrecken wir zunächst von k bis +k und suchen den Grenzwerth für limk=. Nun ist aber


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folglich


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für limk=, d. h.


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<section end=t1 />