Schwere, Elektricität und Magnetismus:068

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Erster Abschnitt. §. 15.


<section begin=t1 />der positiven

y

den Winkel

φ

einschliesst. Diese Ebene schneidet die

yz

Ebene in der geraden Linie, auf welcher

s

gezählt wird.

Datei:Riemann Fig 09.png
Fig. 9.

Da nun die

yz

Ebene die anziehende Fläche berührt, so ist (Fig. 9) die Axe der

s

im Anfangspunkte der Coordinaten Tangente an der Curve, in welcher die Fläche von der Hülfsebene geschnitten wird, und es findet sich


Vorlage:MathForm1


Folglich lautet das Ergebnis


Vorlage:MathForm1


An der oberen Grenze S sei k=K, r=R, a=A. Die Grössen K,R und A sind endliche und stetige Functionem von φ. Man findet also


Vorlage:MathForm1


und die Constante C hat den Werth ρ0 oder +ρ0 oder 0, je nachdem x positiv oder negativ oder Null ist. Die Function AxRK hat immer einen endlichen Werth, der sich nur unendlich wenig ändert, wenn x von unendlich kleinen negativen durch Null zu unendlich kleinen positiven Werthen übergeht.

Vorlage:Idt2Es bleibt noch übrig, die beiden Integrale auf der rechten Seite der Gleichung (4) zu untersuchen. Wir zerlegen das Intervall von 0 bis S in zwei, nemlich von 0 bis zu einer beliebig kleinen Grösse ν und von ν bis S. Die Grösse ν soll so klein gewählt werden, dass ks zwischen s=0 und s=ν sein Vorzeichen nicht ändert. Da axr ein echter Bruch ist, auch für x=0, so ist der absolute Werth des Integrals<section end=t1 />