Schwere, Elektricität und Magnetismus:058

Aus testwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Erster Abschnitt. §. 13.


<section begin=t1 />Für jede Lage des Punktes (x,y,z), in welcher die Componente der Anziehung N einerseits, der Differentialquotient Vn andererseits je einen bestimmten Werth haben, ist


Vorlage:MathForm1


Trifft dies an jeder Stelle der Oberfläche von T ein, so kann man in dem Satze dieses Paragraphen statt Ndσ auch schreiben Vndσ. Es trifft ein, wenn kein endlicher Theil der Masse in der Oberfläche von T gelegen ist. Wir werden aber im §. 14 sehen, dass es nicht mehr eintrifft, wenn eine endliche Masse in der Oberfläche von T vertheilt ist. Es muss aber betont werden, dass der Satz dieses Paragraphen sich auf die Componente der Anziehung bezieht. Der Satz rührt von Gauss her.*)[1] <section end=t1 /> <section begin=t2 />

§. 13.
Die Gleichung: 2Vx2+2Vy2+2Vz2=4πρ.


Vorlage:Idt2Die Masse sei in einem Raume von drei Dimensionen stetig vertheilt. Im Innern dieses Raumes betrachten wir ein gerades

Parallelepipedon, von welchem ein Eckpunkt, dem Anfangspunkte

Datei:Riemann Fig 07.png
Fig. 7.

zunächst gelegen, die Coordinaten

x,y,z

hat. Die von diesem Eckpunkte (Fig. 7) ausgehenden Kanten von der Länge

dx,dy,dz

sollen den rechtwinkligen Coordinatenaxen parallel laufen. Auf dieses Parallelepipedon wenden wir den Satz des vorigen Paragraphen an. Rechtwinklig zur Axe der

x

liegen zwei Seitenflächen, jede vom Inhalt

dydz

, die eine im Abstande

x

, die andere im Abstande

x+dx

von der

yz

Ebene. Für die erste ist


Vorlage:MathForm1


<section end=t2 /> Vorlage:References

  1. *) Allgemeine Lehrsätze etc. Art. 22.