Schwere, Elektricität und Magnetismus:047

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Stetigkeit der Function V etc.


<section begin=t1 />ersten Derivirten V2x,V2y,V2z stetige Functionen von (x,y,z). Es ist also jedenfalls


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Vorlage:Idt2Die Derivirte V1x wird ausgedrückt durch das Integral


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wenn man die Integration über den Raum T1 ausdehnt. Dieses Integral kann - wie bewiesen - nicht unendlich gross werden, wohin man auch den Punkt (x,y,z) im Innern der Kugel vom Radius ε verlegen möge. Es hat vielmehr einen endlichen Werth, der um so kleiner ist, je kleiner ε genommen wird. Man kann demnach ε so klein wählen, dass für jede Lage des angezogenen Punktes im Innern jener Kugel der Werth von V1x kleiner bleibt als eine beliebig kleine Grösse δ. Verschiebt man also den Punkt (x,y,z) beliebig im Innern der Kugel vom Radius ε, so wird die Aenderung, welche V1x dadurch erfährt, ebenfalls kleiner sein als δ. Man kann aber δ kleiner werden lassen als irgend eine angebbare Zahl. Es ist damit nur eine unendliche Abnahme des Radius ε verbunden.

Vorlage:Idt2Folglich ist


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Aus (3) und (2) ergibt sich ohne weiteres


Vorlage:MathForm1


d. h. Vx ist eine überall stetig variable Function.

Vorlage:Idt2Auf demselben Wege wird der Beweis für Vy und Vz geführt. Die Function V und ihre ersten Derivirten sind also überall endliche und stetige Functionen. Sie erleiden unendlich kleine Aenderungen bei einer unendlich kleinen Verschiebung des Punktes (x,y,z), mag diese Verschiebung innerhalb oder ausserhalb oder in der Oberfläche der anziehenden Masse vorgenommen werden oder durch die Oberfläche hindurchführen.<section end=t1 />