Schwere, Elektricität und Magnetismus:029

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Anziehung einer Kugelschale etc.


<section begin=t1 />ziehenden Masse in unendlicher Entfernung liegt, so ergibt sich unmittelbar aus der Definition [§. 2, Gleichung (5)], dass V=0 ist für s=. Folglich ist jetzt β=0. Um α zu bestimmen, stellen wir folgende Betrachtung an.

Vorlage:Idt2Der angezogene Punkt, welcher vom Anfangspunkte der Coordinaten um die Strecke s entfernt ist, hat von den einzelnen Punkten der Kugelschale verschiedene Abstände. Der grösste Abstand ist s+q, der kleinste sq. Man hat also die doppelte Ungleichung


Vorlage:MathForm1


Wir multipliciren an allen drei Stellen mit ρdadbdc und integriren über die gesammte anziehende Masse. An der mittleren Stelle ist das Resultat =V. An den beiden äusseren Stellen kann man die Nenner sq und s+q, die bei der Integration constant bleiben, vor das Integralzeichen nehmen. Beachtet man also, dass


Vorlage:MathForm1


d. h. gleich der gesammten anziehenden Masse ist, so ergibt sich


Vorlage:MathForm1


Nun ist aber V=αs, folglich


Vorlage:MathForm1


Diese Ungleichung gilt für jedes s, das grösser als q ist, also auch für s=. Sie geht aber für s= über in die Gleichung


Vorlage:MathForm1


Folglich ist die Potentialfunction der Kugelschale von der Masse M in Beziehung auf einen Punkt im äusseren Raume


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2In der Richtung des Radius vector wirkt die Kraft


Vorlage:MathForm1


<section end=t1 />