Schwere, Elektricität und Magnetismus:028

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Erster Abschnitt. §. 4.


<section begin=t1 />förmigen Basis 4s2π und der Höhe ds angesehen werden. Ihre Masse ist also


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Dividirt man durch s, so ergibt sich die Potentialfunction der Elementarschale auf den Anfangspunkt der Coordinaten. Um die Potentialfunction der gesammten anziehenden Masse zu erhalten, hat man in Beziehung auf s zwischen den Grenzen p und q zu integriren. Diese ist demnach


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Das Integral hat einen endlichen Werth, wenn die Dichtigkeit, wie wir voraussetzen, an keiner Stelle unendlich gross ist.

Vorlage:Idt2Soll auf der anderen Seite V0 aus dem vollständigen Integral (6) berechnet werden, so hat man dort s=0 zu setzen. Dadurch würde aber V0 unendlich gross werden, wenn nicht in (6) die Constante α=0 gesetzt wird. Und da, wie bewiesen, V0 nicht unendlich gross ist, so muss α=0 sein. Hierdurch geht die Gleichung (6) über in


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Die Potentialfunction auf einen Punkt im inneren Hohlraume ist also constant, und da ihr Werth für den Anfangspunkt bereits berechnet ist, so hat man überhaupt für jeden Punkt (x,y,z) im inneren Hohlraume


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Vorlage:Idt2Ist die Dichtigkeit ρ constant, so ergibt sich speciell


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Vorlage:Idt2Die Derivirten von V sind gleich Null. Die Kugelschale übt also auf einen Punkt im inneren Hohlraume gar keine Anziehung aus.

Vorlage:Idt2Zweitens. Die angezogene Masseneinheit befinde sich in einem Punkte des äusseren Raumes, d. h. in einem Punkte, für welchen s>q ist.

Vorlage:Idt2In diesem Falle ist der Werth leicht zu bestimmen, den V annimmt für s=. Wenn nemlich wie hier kein Theil der an-<section end=t1 />