Schwere, Elektricität und Magnetismus:027

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Anziehung einer Kugelschale etc.

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Vorlage:Idt2Die Gleichung von Laplace lautet demnach hier


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Vorlage:Idt2Dividirt man auf beiden Seiten dieser Differentialgleichung durch dVds, so lässt eine Integration sich ausführen. Sie ergibt


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oder, was auf dasselbe hinauskommt:


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Dabei ist mit α die willkürliche Integrationsconstante bezeichnet. Die Gleichung (5) lässt sich unmittelbar weiter integriren. Man erhält


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wobei unter β eine neue Integrationsconstante verstanden ist.

Vorlage:Idt2Die Gleichung (6), welche zwei willkürliche Constanten α und β enthält, ist das vollständige Integral der Differentialgleichung (4). Es kommt nur noch darauf an, den Grössen α und β solche Werthe beizulegen, wie das vorliegende Problem sie erfordert. Dabei ist zu unterscheiden, ob die angezogene Masseneinheit in einem Punkte des inneren Hohlraumes sich befindet, oder in dem von anziehender Masse nicht erfüllten Raume ausserhalb.

Vorlage:Idt2Die Begrenzungsflächen der anziehenden Masse seien ausgedrückt durch die Gleichungen


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und es sei q>p.

Vorlage:Idt2Erstens. Die angezogene Masseneinheit befinde sich in einem Punkte des inneren Hohlraumes, also in einem Punkte, für welchen s<p ist. In diesem Falle berechnen wir zunächst direct die Anziehung, welche die Masseneinheit im Anfangspunkte der Coordinaten erfährt. Zu dem Zwecke denken wir uns die Kugelschale, welche die anziehende Masse enthält, in unendlich dünne Elementarschalen zerlegt. Eine solche, deren Begrenzungsflächen die Radien s und s+ds haben, kann als ein Cylinder mit der kugel-<section end=t1 />