Elektrische Kraft Hertz:281

Aus testwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Vorlage:Elektrische Kraft Hertz Vorlage:PageDef Vorlage:Seite

14. Grundgleichungen für bewegte Körper.


<Abschnitt Anfang=t1 />schenden magnetischen Kraft, mit gleichem Rechte auch der drei Componenten der herrschenden magnetischen Polarisation. Durch vollkommen analoge Betrachtungen lassen sich vollkommen analoge Ausdrücke herleiten für die Druckkräfte, welche infolge der elektrischen Störungen auftreten. Der Gesammtdruck ergiebt sich gleich der Summe des magnetischen und des elektrischen.

Vorlage:IdtAn die gefundenen Werthe der ponderomotorischen Druckkräfte knüpfen wir drei Bemerkungen. Die erste Bemerkung betrifft die Unterschiede zwischen unserem System der Drucke und dem System, welches Vorlage:SperrSchrift für den allgemeinen Fall angegeben hat, in welchem Kräfte und Polarisationen verschiedene Richtung haben.[1] Vorlage:SperrSchrifts Formen sind zunächst einfacher, da bei ihrer Ableitung auf die mögliche Deformation des Mediums keine Rücksicht genommen ist. Ein Unterschied von weit grösserer Wichtigkeit besteht darin, dass die Druckcomponenten, welche nach der angewandten Symbolik mit Xy und Yx zu bezeichnen sind, bei Vorlage:SperrSchrift verschiedene Werthe haben, bei uns identisch sind. Nach unserem System wird jedes sich selbst überlassene materielle Theilchen lediglich seine Gestalt verändern, zufolge des Vorlage:SperrSchriftschen Systems würde es zugleich als Ganzes eine Rotation annehmen. Die Vorlage:SperrSchriftschen Drucke können daher inneren Vorgängen des Elements ihr Dasein nicht verdanken, sie finden also keinen Platz in der hier ausgearbeiteten Theorie. Sie sind allerdings zulässig, wenn man von der Annahme ausgeht, dass im Inneren der bewegten Körper der Aether dauernd ruht und den nöthigen Stützpunkt für die eintretende Drehung liefert.

Vorlage:IdtDie zweite Bemerkung betrifft die Vereinfachung, welche unsere Formeln annehmen, wenn wir sie anwenden auf Körper, welche isotrop sind und trotz jeder Deformation isotrop bleiben, also auf Flüssigkeiten. Das System der Constanten μ beschränkt sich hier auf die eine Constante μ=1/μ. Bezeichnen wir ferner mit σ die Dichtigkeit der Flüssigkeit, so haben wir <Abschnitt Ende=t1 />

Vorlage:Line

  1. Vorlage:SperrSchriftl, Treat. on Electr. and Magnet. 2. p. 254. 1873.