Schwere, Elektricität und Magnetismus:369

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Bestimmung der Constanten in der Entwicklung von V.


<section begin=t1 />Hier sind T0, T1, T2 wieder Kugelfunctionen. Wir dürfen also von dem Satze (11) Gebrauch machen. Wir multipliciren in (13) auf beiden Seiten mit Tmsinθdθdφ und integriren zwischen den Grenzen 0 und π für θ und den Grenzen 0 und 2π für φ. Dann kömmt auf der rechten Seite Null heraus und links fallen nach Gleichung (11) alle Glieder, mit Ausnahme eines einzigen, heraus. Es ergibt sich


Vorlage:MathForm1


Dies kann aber nur dadurch zu Stande kommen, dass überall identisch


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ist, und das sollte bewiesen werden. <section end=t1 /> <section begin=t2 />

§. 110.
Bestimmung der Constanten in der Entwicklung von V.


Vorlage:Idt2Wir kehren zurück zu den Gleichungen (6), (7), (8) des §. 107. Die darin auftretenden Functionen Q1, Q2,Qn sind in ihrer Abhängigkeit von θ und φ durch die Gleichung (10) des §. 108 vollständig ausgedrückt. Es handelt sich nur noch um die Bestimmung der constanten Coefficienten. Diese sind für alle drei Gleichungen (6), (7), (8) des §. 107 dieselben. Wir halten uns deshalb an die Gleichung (8), welche für die Erdoberfläche gültig ist. An der Erdoberfläche ist, wie in der Gleichung (2) des §. 106 bereits bemerkt worden,


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Wenn es nun gelingt, die Function V* in eine Reihe von Kugelfunctionen mit bekannten Coefficienten zu entwickeln, so muss nach dem Satze des vorigen Paragraphen diese Entwicklung mit derjenigen in §. 107 (8) identisch übereinstimmen. Dadurch sind dann alle unbekannten Coefficienten bestimmt.

Vorlage:Idt2Wir wollen das Integral in §. 105, Gleichung (3) mit J(θ,φ) bezeichnen:


Vorlage:MathForm1


und mit J(θ,φ) den Werth, welchen dasselbe im Punkte (a,θ,φ) besitzt. Dieses Integral ist, wie wir voraussetzen, in jedem Punkte<section end=t2 />