Schwere, Elektricität und Magnetismus:361

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Die Kugelfunction nten Ranges.


<section begin=t1 />dieser Reihe soll Null sein. Dazu ist nöthig und hinreichend, dass man für sich gleich Null setze, was mit cosmφ und was mit sinmφ multiplicirt ist, und zwar für jedes ganze m von 0 bis n.

Vorlage:Idt2Durch Ausführung der Rechnung ergeben sich zur Bestimmung von Gnm und von Hnm die gewöhnlichen Differentialgleichungen


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Beide Gleichungen sind in derselben Form enthalten, nemlich in der Form


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Nun bemerken wir, dass Gnm und Hnm in der Gleichung (3) mit cosmφ und resp. sinmφ multiplicirt auftreten. Dem Cosinus und dem Sinus von mφ entspricht aber als höchste Potenz von cosφ und resp. sinφ die mte Potenz. Da nun in dem Ausdrucke für Qn die letztgenannten beiden Functionen nur in der Verbindung


Vorlage:MathForm1


auftreten, so hat man sich darauf gefasst zu machen, dass in Qnm der gemeinschaftliche Factor sinθmauftreten werde.

Vorlage:Idt2Wir setzen also


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und erhalten zur Bestimmung der Function F(cosθ) aus (4) die Differentialgleichung


Vorlage:MathForm1


wenn zur Abkürzung cosθ=u gesetzt wird. Die Form dieser Gleichung weist uns darauf hin, eine Entwicklung nach absteigenden Potenzen von u mit der Exponentundifferenz 2 vorzunehmen:


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Führt man dies in (6) ein, so ist up die höchste dort auftretende Potenz von u. Dieselbe ist multiplicirt mit


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<section end=t1 />