Schwere, Elektricität und Magnetismus:292

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Sechster Abschnitt. §. 81.


<section begin=t1 />keine zwei in constantem Verhältniss zu einander stehen. Diese Beschränkung wird eingeführt durch die Nebenbedingung, dass das Oberflächen-Integral


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sein soll. Unter A verstehen wir eine von Null verschiedene Constante, deren Grösse vorläufig unbestimmt bleiben möge.

Vorlage:Idt2Bezeichnen wir eine von den unendlich vielen Functionen u \, mit v \,, so lässt jede andere sich in die Form bringen


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wenn h eine passend zu wählende Constante bedeutet und s eine Function, die im Innern des Körpers an dieselbe Bedingung geknüpft ist wie die Functionen u, mit der aus (6) hervorgehenden Nebenbedingung, dass das Oberflächen-Integral


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Da die Werthe von Ω(u) endlich und positiv sind, so gibt es unter den Integralen (5), bei denen die Nebenbedingung (6) erfüllt ist, mindestens ein Minimum. Wir bezeichnen mit v die Function, welche dieses Minimum zu Stande bringt. Dann lässt sich jede andere Function u in die Form bringen


Vorlage:MathForm1


und wenn man nun h unendlich klein annimmt, so lautet die Bedingung des Minimum


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Das Integral Ω(v+hs) lässt sich in derselben Weise entwickeln wie in §. 34. Wir erhalten


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Auf der rechten Seite dieser Gleichung wollen wir den zweiten Bestandteil nach §. 20 transformiren. Es findet sich


Vorlage:MathForm1


<section end=t1 />