Schwere, Elektricität und Magnetismus:271

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Herstellung der Function V.


<section begin=t1 />und man sieht, dass das Integral den Grenzwerth Null hat für limR=.

Vorlage:Idt2Hiernach bleibt auf der rechten Seite der Gleichung (2) nichts weiter übrig als das Oberflächen-Integral, ausgedehnt über beide Seiten der Fläche S.

Vorlage:Idt2Wir errichten im Punkte (x,y,z) der Fläche S die Normale nach beiden Seiten und zählen auf ihr von dem Fusspunkte aus den Abstand p positiv nach der einen, negativ nach der andern Seite. Dann ist auf der positiven Seite n=p, auf der negativen n=p. Die Gleichung (2) geht dadurch in folgende über:


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Dafür kann man auch schreiben:


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Hier ist das zweite Integral gleich Null in Folge der Gleichung (3) des vorigen Paragraphen. In dem ersten Integrale hat man für V die Gleichung (2) des vorigen und für U die Gleichung (1) dieses Paragraphen zu beachten. Dadurch ergibt sich schliesslich:


Vorlage:MathForm1 <section end=t1 /> <section begin=t2 />

§. 71.
Fortsetzung.


Vorlage:Idt2Wir stellen noch die Hypothese auf, dass die magnetischen Kräfte, welche von mehreren galvanischen Strömen auf die im Punkte (x,y,z) concentrirt gedachte positive magnetische Masseneinheit ausgeübt werden, sich nach dem Satze vom Parallelogramm der Kräfte zusammensetzen. Für einen einzigen Strom folgt daraus unmittelbar, dass eine nfache Stromintensität auch nfache Kräfte ausübt. Die Componenten X,YZ sind also der Stromintensität J proportional, und deshalb auch


Vorlage:MathForm1


<section end=t2 />