Schwere, Elektricität und Magnetismus:175

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Princip des Lagrange.


<section begin=t1 />man nun zwei Uebergänge mit einander, bei denen die Wege, die jeder einzelne Punkt durchläuft, nur unendlich wenig von einander abweichen, so sind auch die Werthe des Integrals (4) für den einen und für den anderen Uebergang nur unendlich wenig von einander verschieden. Die Aenderung, welche dem Integralwerth für den ersten Uebergang zu ertheilen ist, damit der Integralwerth für den zweiten Uebergang herauskomme, wird die Variation des Integrals (4) genannt.

Vorlage:Idt2Die Gleichung (3) sagt aus, dass von allen denkbaren Uebergängen aus der gegebenen Anfangslage in die gegebene Endlage in Wirklichkeit derjenige zu Stande kommt, für welchen die Variation des Integrals (4) gleich Null ist.

Vorlage:Idt2Um zu beweisen, dass dieser Satz nichts anderes ist als das Princip des Lagrange, führen wir die Variation wirklich aus.

Vorlage:Idt2Es ist zunächst


Vorlage:MathForm1


also findet sich


Vorlage:MathForm1


und in Folge davon


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Den Ausdruck


Vorlage:MathForm1


wollen wir durch Integration nach Theilen umformen. Dadurch ergibt sich


Vorlage:MathForm1


Für die Anfangslage (t=0) und für die Endlage (nach Ablauf der Zeit t) ist aber δxi=0, also fällt der vom Integralzeichen<section end=t1 />