Schwere, Elektricität und Magnetismus:115

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Anziehung eines homogenen elliptischen Cylinders.


<section begin=t1 />als Potentialfunction für den Fall, dass im Innern des Cylinders die Dichtigkeit =0 ist von x= bis x=0 und von x=+a bis x=+, dagegen =ρ von x=0 bis x=a. Dieser Fall ist der unserer Aufgabe.

Vorlage:Idt2Wir setzen


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und sehen s als Unbekannte an sowohl in der Gleichung


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als auch in der Gleichung


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Vorlage:Idt2Beide Gleichungen sind vom dritten Grade. Dass sie lauter reelle Wurzeln haben, beweist man auf demselben Wege wie für die Gleichung F(s)=0 in §. 24.

Vorlage:Idt2So lange x von Null verschieden ist, hat die Gleichung (2) dieselben Wurzeln wie die Gleichung tx2s=0. Nimmt man also s als Abscisse und tx2s als Ordinate einer Curve (Fig. 15), so sieht man, dass bei stetig wachsendem s die Ordinate von +

Datei:Riemann Fig 15.png
Fig. 15.

auf springt an den drei Stellen s=β2,s=γ2,s=0. Ist β2>γ2, so schneidet die Curve die Abscissenaxe je einmal zwischen β2 und γ2, zwischen γ2 und 0, und zwischen 0 und +. Die grösste Wurzel der Gleichung (2) ist also positiv. Wir bezeichnen sie mit σ.

Vorlage:Idt2Die Gleichung (3) hat eine Wurzel =0. Die beiden anderen finden sich, wenn man<section end=t1 />