Schwere, Elektricität und Magnetismus:081

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Recapitulation.


<section begin=t1 />Derivirte Vpändert sich sprungweise beim Durchgang durch die Fläche, und zwar so, dass


Vorlage:MathForm1


Mit ρ ist die Dichtigkeit in dem Punkte der Fläche bezeichnet, auf dessen Normale die unendlich kleinen Abstände +ε und ε gezählt werden.

Vorlage:Idt2Bei stetiger Vertheilung der Masse in einer Linie (§. 16) genügt die Potentialfunction V im ganzen unendlichen Raume der Differentialgleichung (1). Sie ist endlich und stetig variabel, so lange der Punkt (x,y,z) in endlicher Entfernung von der anziehenden Linie bleibt. Nimmt man seinen Abstand t von der Linie unendlich klein, so wird die Function V unendlich wie 2ρlg1t, und es gilt demnach die Gleichung:


Vorlage:MathForm1


Hier bedeutet ρ die Dichtigkeit an der Stelle der anziehenden Linie, in welche der Punkt (x,y,z) für t=0 hineinrückt.

Vorlage:Idt2Ist endlich die Masse m in einem Punkte concentrirt, so gilt für den ganzen unendlichen Raum die partielle Differentialgleichung (1). Die Function V ist endlich und stetig variabel, so lange der Punkt (x,y,z) in endlicher Entfernung von dem anziehenden Punkte liegt. Bezeichnet r diese Entfernung, so findet sich leicht


Vorlage:MathForm1


und diese Gleichung gilt noch fur r=0.

Vorlage:Idt2Je nach der Art der Massenvertheilung gilt also neben der partiellen Differentialgleichung (1) noch eine von den Gleichungen (2), (3), (4), (5). Zur vollständigen Bestimmung der Function V sind nun noch Gleichungen hinzuzufügen, in denen sich ausspricht, was aus der Function und ihren ersten Derivirten wird, wenn der Punkt (x,y,z) in unendliche Entfernung rückt.

Vorlage:Idt2Wir setzen


Vorlage:MathForm1


und bemerken, dass


Vorlage:MathForm1


<section end=t1 />