Schwere, Elektricität und Magnetismus:051

Aus testwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Satz von Gauss.

<section begin=t1 />

Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Wir denken uns nun die gesammte anziehende Masse, die gleich der Einheit genommen werden möge, in einem Punkte (a,b,c) concentrirt, der entweder innerhalb oder ausserhalb oder in der Oberfläche des Raumes T liegen soil. Der Punkt (a,b,c) übt auf den Punkt (x,y,z) eine Anziehung, deren Componente in der Richtung der wachsenden n mit N bezeichnet werden möge. Man findet


Vorlage:MathForm1


wenn r den Abstand des Punktes (x,y,z) von dem Punkte (a,b,c) bezeichnet, also


Vorlage:MathForm1


Die Linie r ist von dem Punkte (x,y,z) nach dem Punkte (a,b,c) hingezogen, und unter (rn) ist der Winkel zu verstehen, welchen diese Richtung mit der Richtung der wachsenden n einschliesst. Für den Cosinus dieses Winkels ergibt sich


Vorlage:MathForm1


Mit dσ soll ein Element der Oberflache von T bezeichnet werden, und der Punkt (x,y,z) soll in der Begrenzungslinie dieses Elementes liegen, so dass für ihn n=0 ist. Es handelt sich darum, den Werth des Integrals


Vorlage:MathForm1


zu ermitteln, wenn die Integration über die ganze Oberfläche von T erstreckt wird. Zu dem Ende betrachten wir dσ als die Basisfläche eines Kegels, dessen Spitze im Punkte (a,b,c) liegt. Die conische Oberfläche wird dadurch erzeugt, dass man einen von (a,b,c) ausgehenden beweglichen Radius vector längs der Begrenzung von dσ hingleiten lässt. Beschreibt man nun (Fig. 6.) um (a,b,c) als Mittelpunkt mit dem Radius r eine Kugelfläche, so schneidet der eben construirte Kegel aus ihr ein Flächenelement heraus, welches als die rechtwinklige Projection von dσ angesehen werden kann. Denn wegen der unendlich kleinen Dimensionen darf man sowohl dσ, wie das Element der Kugelfläche als ebene<section end=t1 />