Schwere, Elektricität und Magnetismus:037

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Die Function V und ihre ersten Derivirten für einen inneren Punkt.


<section begin=t1 />Raumes ganz beliebig gewählt werden kann, oder - was dasselbe sagt - in der Gleichung dieser Oberfläche


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die Function f völlig willkürlich ist. Bezeichnet man mit ρ1 den grössten, mit ρ2 den kleinsten Werth, welchen die Dichtigkeit ρ überhaupt annimmt, so findet sich


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Der zu grosse und der zu kleine Werth sind unbestimmt, so lange ε endlich bleibt. Fragt man aber nach dem Grenzwerthe für ein unendlich abnehmendes ε, so kann von einem solchen nicht die Rede sein, weil limlgε= ist für limε=0.

Vorlage:Idt2Die Integrale in (6) haben also gar keine Bedeutung, wenn der Punkt (x,y,z) im Innern der anziehenden Masse liegt.

Vorlage:Idt2Wollte man in (4) und (5) bei der Integration nach r zunächst ε als untere Grenze nehmen, so fände sich


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und ferner


Vorlage:MathForm1


Vorlage:Idt2Auch hier sind die zu grossen und die zu kleinen Werthe unbestimmt, so lange ε endlich bleibt. Diese Unbestimmtheit fällt aber bei unendlich abnehmendem ε weg, weil das von ε Abhängige den Grenzwerth Null hat.

Vorlage:Idt2Um die zweiten Derivirten von V auch für den Fall zu ermitteln, dass der angezogene Punkt (x,y,z) im Innern der anziehenden Masse liegt, wollen wir zunächst die Ausdrücke für Vx,Vy,Vz transformiren und erst nachher die neue Differentiation vornehmen.<section end=t1 />