Schwere, Elektricität und Magnetismus:057

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Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Satz von Gauss.

<section begin=t1 /> Vorlage:Idt2Ist die Masse M über eine Kante der Oberfläche von T vertheilt, so hat man sie in Linienelemente zu zerlegen. Die Masse dm eines solchen Linienelementes kann man sich in einem Punkte (a,b,c) desselben concentrirt denken. Fur diesen Punkt hat man das Integral


Vorlage:MathForm1


nach Anleitung des vorigen Paragraphen zu ermitteln. Der Werth des Integrals ist mit dm zu multipliciren und hierauf eine neue Integration über die mit Masse erfüllte Kante auszuführen.

Vorlage:Idt2Wenn endlich die Masse M in einem Punkte concentrirt ist, der entweder an einer stetig gekrümmten Stelle oder in einer Kante oder Spitze der Oberfläche von T liegt, so hat man wieder den Werth des Integrals (7) nach dem Satze des vorigen Paragraphen zu ermitteln und diesen mit M zu multipliciren.

Vorlage:Idt2Beispielsweise sei der Raum T ein rechtwinkliges Parallelepipedon. Befindet sich in seinem Innern die endliche Masse M, dagegen keine Masse in der Oberfläche, so ist


Vorlage:MathForm1


Ist die Masse M über die Oberfläche ausgebreitet, aber im Innern und in den Kanten und Ecken keine endliche Masse vorhanden, so hat man


Vorlage:MathForm1


Ist die Masse M allein über die Kanten vertheilt, so findet sich


Vorlage:MathForm1


Wenn endlich nur in den Eckpunkten sich Masse befindet, deren gesammtes Quantum =M ist, so ist


Vorlage:MathForm1


Es ist nicht unwichtig, hier noch eine Bemerkung zu machen. Versteht man unter V die Potentialfunction der anziehenden Masse auf den Punkt (x,y,z), so hat man


Vorlage:MathForm1


<section end=t1 />