Elektrische Kraft Hertz:287

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Nachträgliche Anmerkungen.


<Abschnitt Anfang=t1 />auch darauf beruht, dass er das Potential unmittelbar vor der Entladung sehr schnell anwachsen lässt. Aus verschiedenen Nebenerscheinungen möchte ich schliessen, dass bei diesem schnellen Anwachsen die Spannung über dasjenige Maass hinausgetrieben wird, bei welchem der Funke schon entsteht, wenn die Spannung langsam wächst, und dass hierdurch die Entladung noch plötzlicher und energischer eintritt, als wenn sich eine statische Ladung entlädt.

Vorlage:AnkerVorlage:Idt4) Zu No. 2. Seite 49.

Vorlage:IdtMan vergleiche mit diesen Curven die verwandten Resonanzcurven, welche Herr V. Vorlage:SperrSchrift durch genauere messende Versuche erhalten hat. Wied. Ann. 44, p. 74, 1891.

Vorlage:AnkerVorlage:Idt5) Zu No. 2. Seite 54.

Vorlage:IdtDiese Bemerkung meiner ersten Arbeit zeigt klar, dass ich mir die Schwingungen meines primären Leiters niemals als völlig regelmässige langandauernde Sinusschwingungen vorgestellt habe. Der Werth der Dämpfung ist neuerdings von Herrn V. Vorlage:SperrSchrift sehr sorgfältig bestimmt worden. (Wied. Ann. 44. p. 74, p. 513, 1891.) Die Fig. 40 giebt uns eine Vorstellung

Fig. 40.

von der Schwingung, welche ein unseren primären Leiter ähnlicher Leiter nach den Ergebnissen seiner Versuche ausführte.

Vorlage:AnkerVorlage:Idt6) Zu No. 2. Seite 55.

Vorlage:IdtAn dieser Stelle hat sich ein verhängnissvoller Fehler in die Rechnung eingeschlichen, welcher seine störenden Wirkungen noch auf spätere Arbeiten hinauserstreckt.

Vorlage:IdtDie Capacität C in der Formel T=πPC/A bedeutet die Menge der Elektricität, welche sich an dem einen Ende des schwingenden Leiters findet, wenn die Potentialdifferenz der beiden Enden gleich Eins ist. Bestehen nun diese Enden aus zwei weit von einander entfernten Kugeln und ist ihre Potentialdifferenz gleich 1, so ist die Potentialdifferenz einer jeden von ihnen gegen den umgebenden Raum gleich ±1/2, auf jeder von ihnen befindet sich also eine Elektricitätsmenge, deren Menge in absoluten Einheiten wir erhalten, wenn wir den in Centimetern gemessenen Radius, die Capacität der Kugel, durch 2 dividiren. Wir haben also hier nicht zu setzen C=15 cm, sondern C=152 cm. Die Schwingungsdauer T <Abschnitt Ende=t1 />