Schwere, Elektricität und Magnetismus:042

Aus testwiki
Version vom 7. September 2007, 13:35 Uhr von imported>ThomasKloiber
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Vorlage:Bernhard Riemann - Schwere, Elektricität und Magnetismus Vorlage:PageDef2

Erster Abschnitt. §. 8.


<section begin=t1 />Integration aus. Dadurch wird die Transformation des vorigen Paragraphen zulässig und man erhält


Vorlage:MathForm1


Die dreifachen Integrationen erstrecken sich auf den anziehenden Körper mit Ausnahme der den Punkt (x,y,z) enthaltenden Kugel. Das Integral ρrcosαdσ ist auszudehnen über die Oberfläche der anziehenden Masse und über die Oberfläche des ausgeschlossenen kugelförmigen Gebietes. Bezeichnen wir mit ρ1 den grössten Werth von ρ auf dieser Kugelfläche und beachten, dass cosα in den äussersten Fällen =±1 sein kann, so findet sich, dass der von der Kugel herrührende Beitrag zu dem Oberflächen-Integral einen Werth hat, der absolut genommen kleiner ist als


Vorlage:MathForm1


d. h. kleiner als


Vorlage:MathForm1


oder, was dasselbe sagt, kleiner als


Vorlage:MathForm1


Folglich wird dieser Beitrag zu Null für ε=0. Nun behalten aber die dreifachen Integrale in (1) bestimmte, endliche Werthe, wenn man den Radius ε der ausgeschlossenen Kugel zu Null macht. Von dem Integrale links ist dies in §. 6 bewiesen. Für das Integral rechts ergibt sich der Beweis auf demselben Wege, wenn man beachtet, dass ρa im Innern des Integrationsgebietes überall endlich ist. Folglich gilt die Gleichung (1) auch dann noch, wenn man die dreifachen Integrale über den ganzen anziehenden Körper erstreckt und das Integral ρrcosαdσ über seine Oberfläche. D. h. die Gleichung (3) des vorigen Paragraphen bleibt gültig, wenn der angezogene Punkt (x,y,z) im Innern der anziehenden Masse liegt. Auf entsprechende Weise kann man auch die Ausdrücke für Vy und Vz transformiren. Bezeichnen α,β,γ die drei Winkel,<section end=t1 />